|
Am Dienstag in Berlin: Prozess gegen Antifaschisten |
|
|
|
Samstag, 19. Mai 2012 um 17:09 Uhr |
|
Am Rande der Rosa-Luxemburg-Konferenz 2011 versuchte ein schwarz-braunes Bündnis von CDU-Führungsleuten (u.a. die ehemalige Bundestagsabgeordnete Vera Lengsfeld) zusammen mit Faschisten unterschiedlicher Couleur zu provozieren und die Konferenz zu stören, auf der auch Gesine Lötzsch sprach.
Später wurden haltlose Beschuldigungen vom Stapel gelassen, z. B. wurde behauptet, dass zwei junge Antifaschisten - einer aus Wien, der andere aus Augsburg - die Provokateure verletzt hätten. Beide werden nun angeklagt. Die Gerichtstermine wurden Dezember 2011 und im Januar 2012 verschoben, jetzt steht ein neuer Termin fest: Am kommenden Dienstag, den 22. Mai 2012, um 9.15 Uhr im Berliner Amtsgericht Tiergarten (Turmstraße 91, 10559 Berlin) im Sitzungssaal 371, wird nun der Prozess stattfinden.
Ab um 8:30 Uhr wird vor dem Amtsgericht eine Kundgebung angemeldet, es wird Flugblätter und Schilder geben.
Eine Prozess-Verschleppungstaktik darf nicht aufgehen - unsere Solidarität ist stärker! Kommt zahlreich zum Prozess! Bringt Schilder oder Plakate mit! Insbesondere aufgrund der Wohnorte der beiden Antifaschisten sind wir gefragt! Die beiden Freunde aus Augsburg und Wien werden sich freuen, wenn viele sie am 22. Mai in Berlin begrüssen! Mit unseren Flugblättern und Schildern fordern wir die sofortige Einstellung des Verfahrens und stellen uns gegen das Bündnis aus offenen Faschisten und CDU-Kadern. Im Gerichtssaal wollen wir durch unsere Anwesenheit unsere Solidarität mit den Angeklagten bekunden.
Zeigen wir unsere Solidarität mit den beiden Antifaschisten und mit der Rosa-Luxemburg-Konferenz der Tageszeitung junge Welt, einschliesslich ihrer Rednerinnen und Redner sowie allen Mitwirkenden! Zeigen wir jenem verhängnisvollen Bündnis aus Faschisten und CDU-Führungsleuten die rote Karte!
Solidarität ist unsere Stärke!
|